Seit meine
Mutter verstorben ist, quälen mich öfter mal dunkle Gedanken, Momente, Tage.
Es ist für
mich immer noch alles sehr schwer zu verstehen und verdauen. Ich selbst habe
mir grosse Vorwürfe um ihren Tod gemacht und tu dies immer noch ab und an. es
ist sehr schwierig für mich darüber zu reden oder gerade diese Worte zu
schreiben.
Oft
verliere ich mich in den Gedanken und Fragen rund um meine Mutter und mich. Ich
habe gelernt diese Stimmung zuzulassen und anzunehmen. Es ist vielleicht meine
Art mich von ihr zu verabschieden. Mit verabschieden meine ich nicht ihre
Seele, die werde ich nie verabschieden. Damit meine ich unsere gemeinsame Zeit
als Menschen auf dieser Welt.
Ich bin
bald 43 Jahre alt und merke seit dem, dass ich nachdenklicher und bewusster
geworden bin. Ich frage mich nach Sinn und Unsinn in diesem Leben. In meinem
Herzen hab ich immer das richtige tun wollen in meinem Leben, es sollte alles
einen Sinn haben. Heute ist es für mich so, dass das Leben selbst der Sinn ist.
Die
Verletzungen in mir, haben eine Art Peter Pan aus mir gemacht. Ich glaube, wenn
ich anders fühlen und denken würde, wäre ich jetzt Tod. Ich mein dies nicht im
übertriebenen Sinne, sondern in einem sehr romantischen. Ich bin zwar von
meinem Alter her schon sehr erwachsen aber ich finde die "extrem erwachsenen"
immer noch genauso scheisse wie als der kleine Junge von früher. Ich kann
einfach nichts mit ihnen anfangen, weil ich weiss das was sie mir zeigen ist in
Wirklichkeit überhaupt nicht so. Von denen kann ich nichts lernen. Für mich hat
Weisheit nichts mit dem Alter oder dem Erwachsen sein zu tun. Die Weisheit
liegt für mich im Verständnis und der Freiheit der Seele. Wir sollten die
Weisheit unserer Seele würdigen und uns nicht an einem Geburtsjahr oder Alter
messen - in meinen Augen.
Fortsetzung folgt fast sicher...
Herzlich,
Tom
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