Monday, May 30, 2016

Vater & Sohn

Guten Tag an uns alle!

Neue Woche neues Glück, sagt man doch so schön.
Also gehen wir es doch an!

Ich möchte heute schnell mal von unserem Thema abweichen. Eigentlich ist es kein abweichen, es passt sogar sehr gut, wenn man etwas tiefer in das ganze hinein taucht.
Ich hatte eigentlich mein ganzes Leben wenig bis keinen Kontakt zu meinem Vater.
Er lebte sein Leben und ich versuchte meins zu meistern. Mein Vater war mir leider immer sehr fremd. Jedes mal wenn ich ihn sah, dass war nicht oft, erkannte ich irgendwie viel von ihm in mir. Trotzdem gelang es uns beiden nicht eine Beziehung aufzubauen die Substanz und Tiefe hat. Ich konnte ihm einfach nicht trauen und genauso wenig er mir. Ich war definitiv nicht der Vorzeige-Sohn der sich ein Vater so wünscht. Ich könnte dieses Spiel nun endlos hin und her spielen; er, ich, ich, er...

Seit noch nicht so langer Zeit, habe ich regelmässigen Kontakt zu ihm. Auch mit seiner jetzigen Lebensgefährtin habe ich mich ausgesöhnt. Sie hatte mehrere Kinder mit in die Beziehung zu meinem Vater mitgebracht. Ich hatte auch zu denen eigentlich nie wirklichen Kontakt. Jetzt wo wir alle über 40 Jahre alt sind, haben wir (oder vor allem ich) es geschafft an einem Tisch zu sitzen und gemeinsam Zeit zu verbringen.
Da mein Vater nicht mehr der jüngste (aber immer noch extrem fit) ist, weiss man auch, dass die Jahre nicht mehr werden. Der Kracher war, als er mit seiner Frau und deren Tochter, bei uns zu Hause auf Besuch war. Leute, noch nie hab ich meinen Vater irgendwo gesehen, ausser bei sich zu Hause. Er ist einfach jemand, der nicht gerne zu anderen geht. Als er dann wirklich an einem Sonntagnachmittag vor der Tür stand, hatte ich wirklich mit den Tränen zu kämpfen. Genau in diesem Moment wo ich das hier schreibe, kommen die ganzen Emotionen wieder hoch. Ich war glücklich, ja ich war so richtig glücklich und stolz. Mein Vater hat mir auf seine eigene Weise gezeigt, dass ich ihm doch nicht egal bin. Ich weiss nicht ob er mich liebt, denn solche Worte hört man von meinem Vater anscheinend nie.
Wenn ich ihn aber erwische, wie er mich beobachtet und über meinen schwarzen Humor lachen kann, dann erfüllt mich das mit sehr viel Liebe und das ist das Grösste für mich.
Ich weiss nicht wie viel Zeit ich noch mit meinem Vater habe aber ich werde sie geniessen und nutzen so oft und intensiv wie ich nur kann. Hätte ich ihn vor ein paar Jahren beerdigen müssen, wäre das wirklich schwierig geworden für mich. Da ich keine Beziehung zu ihm hatte, hätte ich nicht gewusst welches Leben ich jetzt feiern soll, weil ich ihn nicht wirklich kannte. Das ist nun alles anders. Mein Schmerz würde mich wie jeden anderen zerreissen.
Es klingt vielleicht komisch aber ich bin wirklich froh darum. Diese Gefühle zu zulassen, war kein einfacher Moment für mich aber wahrscheinlich der Beste ever.

Vater, ich wünsche uns noch viele schöne gesunde und zufriedene Momente - ich bin stolz dein Sohn zu sein.
Danke auch an seine Frau, an meine Frau und meinen neuen Schwestern und Brüder. Ihr habt mir eine Familie zurückgegeben. Meine echte Familie, die ich mir so sehr gewünscht habe.
Ich liebe euch!

NEVER GIVE UP ON YOUR DREAMS!

Love,

Tom

Thursday, May 26, 2016

RAN AN DEN SPECK!

Guten Tag an uns alle

Wie ich in meinem letzten Eintrag versprochen habe, befasse ich mich in den nächsten Posts, hauptsächlich mit der Verwirklichung unserer Träume.
Träume = Schäume. Das hört man an jeder Ecke jemandem nachrufen, wenn es um einen Traum geht. Spezial in unseren Breitengraden. Träume werden oft als nichts anderes gesehen als Wunschdenken. Wenn man dann mit dem Argument kommt, dass es ja schliesslich schon andere Grössen dieser Welt geschafft haben, ihre Träume zu verwirklichen kommt eine Antwort wie; ja schon aber du bist du und nicht der.
Bääämmm!!! Ganz genau! Ich bin nicht der und ich bin auch nicht du, wäre dann meine Antwort. Wir können alles aber ich meine wirklich alles erreichen und verändern - wenn wir es wirklich wollen.
Wirklich wollen ist aber so eine Sache. Ich will wirklich Millionär werden, wirklich! Ich würde dann soviel gutes tun und endlich könnte ich das Leben leben, das ich mir so sehr wünsche!
Dann kommt die universelle Frage; ok super, was bist du bereit dafür zu tun? Genau wir müssen was dafür tun. Es wird uns nicht in den Schoss fallen und wenn doch, wird das Ganze leider nicht von langer Dauer sein, in den meisten fällen. Wir müssen uns also zuerst mal überlegen, was will ich und was will ich dafür tun. Ich rede hier nicht von müssen, denn müssen würde in diesem Kontext nicht wirklich funktionieren. Es sollte etwas sein, das dein Feuer entfachen lässt, etwas das du mit deiner gesamten Leidenschaft machst und lebst.
Denn wenn dem nicht so ist, wird es schwierig sein, dir diesen Traum zu verwirklichen.

Das wichtigste dabei ist, dass deine Gedanken nach innen gerichtet sind. Also das objektive Bewusstsein ( denken ) positiv das Unterbewusstsein füttert. Wichtig ist dabei, dass du eine hohe Konstante herstellst und immer wieder deine Gedanken überprüfst und wenn nötig zum positiven korrigierst. Die Ausdauer ist deshalb so wichtig, weil man rausgefunden hat das wenn man immer wieder etwas beginnt aber nicht zu Ende führt, gewöhnen wir uns an das "versagen". Wir müssen also lernen unseren Fokus und unsere Gedanken in die richtige Richtung zu lenken.
Das geht am besten, wenn wir uns in die Stille begeben. In der Stille beginnen wir zu denken.
Wenn wir verstehen und akzeptieren das unsere Gedanken schöpferisch sind, werden wir höchstwahrscheinlich lernen wollen positive und gute Gedanken zu haben.
Probiere es aus. Setz dich in eine Ecke wo du dich wohlfühlst und ungestört bist. Achte auf einen regelmässigen und entspannten Atem. Je ruhiger Du wirst, desto mehr Gedanken werden aufkommen. Versuche erst gar nicht, nicht zu denken. Es geht schlicht und einfach nicht und soll auch nicht. Beobachte deine Gedanken. Sollten sie aus irgendeinem Grund negativ sein, korrigier sie sofort ins positive.
Negatives Beispiel: "Ich will erfolgreich sein"
Positives Beispiel: "Ich bin erfolgreich"

Es ist eine relativ einfache Übung und bringt sehr schnell positive Vibes und Resultate auf.
Es ist jedoch wichtig, dass du diese Übung jeden Tag, ohne Ausnahme, machst.
Du brauchst nicht Stundenlang dazusitzen, es reichen bereits 15 Minuten pro Tag.

Na dann, rann an den Speck!

Love,

Tom

Tuesday, May 24, 2016

Das nächste Level!

Guter Tag an uns alle,

Als ich vor kurzem meinen ersten Blog-Eintrag machte (seit über 2 Jahren) fragte ich mich was ich eigentlich genau damit erreichen will. Ich bin weder auf dem Pfad der Revolution, noch bin ich voll der hippe Fashionexperte und schon gar nicht ein Schreiber aus Leidenschaft. Ich tue es aus spass.
In meiner Arbeit als Coach und Berater verhält sich das genau gleich. Ich liebe was ich tue und bereue keine Stunde, die ich mit meinen Klienten verbringe. Klar, es ist nicht immer einfach und manchmal komme auch ich an meine Grenzen. Ich würde aber für nichts tauschen wollen.

Im letzten Post, ging es darum sich selbst zu verwirklichen. Was ist dabei am wichtigsten?
Spass! Hast du keinen Spass, keine Vision bei dem was du machst, wirst du wohl nicht besonders glücklich dabei sein. Ich kenne so viele Menschen, die weder zufrieden bei ihrer Arbeit sind, noch darin aufgehen. Zugegeben, es ist alles andere als einfach. Es wird aber auch nicht einfacher wenn wir uns ängstlich in unserem Leben hin und her winden.
Wir brauchen Mut um so zu leben wie wir es verdient haben. Wo also diesen Mut hernehmen? Aus unserem Bewusstsein!
Ich schaue mir immer wieder gerne Youtube Videos von Menschen an, die ihre Ziele verfolgen. Letztens habe ich ein Video geschaut von zwei Schweizer Fitness-Youtubern. In diesem Video reist einer der beiden gerade nach LA um dort seinen Geschäftspartner etc. zu treffen. Sie bereiten sich gemeinsam auf Wettkämpfe vor und lassen die Welt daran teilhaben. Gleich nach der Landung sagt der eine, dass er das Gefühl habe, jedesmal wenn er hier lande, zuhause angekommen zu sein. Er beschreibt die Luft, das Wetter und so weiter.
Dann kam eine Stelle in der er mir aus der Seele gesprochen hat. Er sagt, er müsse hier leben. Es müsse einfach so sein und er hätte vor ein paar Tagen seine Wohung in der Schweiz per Ende Jahr gekündigt. On Top, hat er das alles mit einem Livestream dokumentiert und mit seiner Community geteilt. Nun gäbe es kein zurück mehr für ihn.
Ich dachte; leck mich am Herz, der Typ ist der Knaller! Er folgt seinem Gefühl und denkt nur daran seine Träume zu verwirklichen. Der absolute Fokus. Zwar weiss er nicht, wie diese Geschichte ausgehen wird und ob es ihm gelingen wird aber ich denke, dass er sich das zwar überlegt aber überhaupt keinen Fokus darauf gibt. Genau das ist die perfekte Einstellung um zur Verwirklichung seiner Träume zu kommen. Ich wünsche ihm jedenfalls, dass er all das verwirklichen kann was er sich zum Ziel gesetzt hat.
Der ausschlaggebende Punkt hierbei ist der Fokus auf das Ziel. Oft glauben wir selbst nicht an unsere Ziele oder Erfüllung. Wie soll sich dann unsere Vision manifestieren, wenn nicht mal wir selbst daran glauben! Das totale versagen wird eintreffen. Wir müssen lernen unseren Fokus, unsere Konzentration auf das zu richten, was wir wirklich so sehr wollen und nicht mehr davon ablassen. Sich zu konzentrieren und richtig visualisieren ist eine ausgesprochene Kunst. Eine Kunst, die für praktisch jeden Menschen erlernbar ist.
Was brauchen wir also um diese Kunst zu erlernen:
1. Absicht / Vision
2. Konzentration / Bewusstsein /Manifestation
3. unbändiger Wille
etc.
Klingt doch alles sehr einfach, oder! Ja, ist es aber nicht. Es wäre ja schliesslich keine Kunst, wenn es so easy sein würde. Es gibt Menschen, denen gelingt das einfacher und anderen weniger. der springende Punkt ist aber das wir alle es erreichen können.
In den nächsten Posts werde ich mich eingängiger mit diesem Content auseinandersetzen.
Das heisst, ich werde nicht einfach eine Anleitung liefern, so wie das viele tun, sondern ich werde mich mit dem Thema auseinandersetzen und mich mit auf den Weg begeben. Meine Erfolge und Misserfolge mit euch teilen. Gemeinsam werden wir an unseren Aufgaben wachsen und können uns gegenseitig zu Höchstleistungen antreiben.

Ich mach mich mal an die Arbeit.
Ach, wenn ihr bock habt, folgt mir doch auf diesem Blog. Ich würde mich freuen!

Love,

Tom